Distraint im Test

Die Rolle des Pfänders ist nicht immer ein leichtes. Man bekommt viele Schicksalsschläge mit und muss das mit seiner eigenen Psyche vereinbaren können.
Das schafft aber leider nicht jeder, so wie der Protagonist in „Distraint“.

Ein kleiner Pfänder namens Price möchte groß herauskommen, doch steht leider unter der Fuchtel von drei üblen Bossen.
Denen ist egal, welches Schicksal die Personen erleiden. Hauptsache die Firma bekommt ihr Geld für verpfändete Grundstücke.
Das macht der Psyche von Price sehr zu schaffen.
Er hat viele Halluzinationen, welche in einem Horrorszenario enden. Doch er kommt davon nicht los. Er weiß ganz genau, dass sein Job anderen nicht gut tut und würde am liebsten aufhören. Es wird immer schlimmer und schlimmer, bis er eines Tages zusammenbricht und er eine Entscheidung trifft …

Psychosen des Protagonisten
Psychosen des Protagonisten

Technik

Das Spiel ist im Schlichten 2D und in Pixel-Grafik gehalten. Sehr hohe Anforderungen hat es also nicht. Trotzdem gibt es einige Einstellungsmöglichkeiten. Wie stark das Rauschen im Bild sein soll, Fenster- oder Vollbildmodus, Sounds, Tastenbelegung und die Sprache (momentan nur englisch). Außerdem kann man die Sounds des Dialougwechsels einstellen.

Spieleinstellungen
Spieleinstellungen

Es ist ein Projekt, was in drei Monaten entstanden ist und dafür beachtlich viel leistet.
Dennoch ist es nur knappe 5 MB groß. Das schaffen heute nicht mehr viele Spiele.
Das mag aber an der Grafik liegen und das Vollbild auch nicht Vollbild, sondern die Hälfte der Höhe mit dicken schwarzen Balken oben und unten ist.
Doch das mindert keinesfalls den Spielspaß.

Zu bedienen ist das Spiel nur durch die Tastatur und nur durch WSAD, E, F und Space. Es ist unkompliziert und durch die 2D-Welt super einfach und bequem. Es passt zum Stil des gesamten Spiels.

Sounds

Die Sounds in dem Spiel sind auch sehr komprimiert gehalten, verlieren dennoch nicht ihren Reiz und sind keinesfalls nervig.
An den einen oder anderen Stellen ist sie sogar sehr amüsant.

Protagonist und Bosse am Tanzen - Ein wenig Witz in der Geschichte
Protagonist und Bosse am Tanzen – Ein wenig Witz in der Geschichte

Fazit

Das Spiel ist mit einer Dauer von 2 Stunden nur etwas für zwischendurch.
Es hat seine Grusel-Momente aber auch seinen Spaß. Es gab die ein oder andere Stelle an der ich geschmunzelt habe.
Ich habe dieses Spiel die gesamte Zeit über genossen und dadurch, dass es so kurz ist, wiederholt es sich so gut wie nicht (außer der Grund des Besuchs der Leute).

Außerdem ist es mit seinen 5 MB schnell heruntergeladen, wenn man sich kurzfristig zum Spielen entscheidet. Wenn nun noch der Preis stimmt, steht dem Spiel nichts im Wege. Trotz der Pixel-2D-Grafik hat sich das Spiel Anerkennung verdient. Ich spreche hiermit eine klare Kaufempfehlung aus!

Bewertung

8.4 / 10

Ein super Spiel für zwischendurch mit ein bisschen Wahrheit in der Geschichte.

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