Concrete Jungle im Test

Concrete Jungle ist ein über Kickstarter finanziertes Indie Spiel mit einen recht interessanten Spielprinzip. Wie das Spiel abgeschnitten hat erfahrt ihr nun im Test. 

Kartenpuzzle

Ich bin mal ehrlich. Ich dachte als ich das Spiel gesehen hab an SimCity. Hab es heruntergeladen, gestartet, und war zunächst enttäuscht. Hier geht es nämlich nicht um Städtebau. Warte doch.. Ehm warte aber auch nicht.. Uhh… Ich versuche es mal zu erklären.

Man hat ein Deck voll Gebäude in Form von Karten. Nun muss man die so legen, dass man die jeweils geforderte Punktezahl pro Reihe erreicht um diese aufzulösen. Jedes Gebäude hat dabei einen anderen Effekt. Häuser können die Punkte nutzen, Fabriken verschlechtern die Punkte der Hauser im Umkreis, ein Park wiederum verbessert diese und so weiter.

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Mit jeder gespielten Karte bekommt man dazu noch extra Punkte die man im Shop ausgeben kann. Im Shop kann man sich zusätzlich Gebäude kaufen die man nutzen kann aber man kann mit den Punkten auch Verbesserungen und Skills erwerben. Da im Laufe des Spieles die Schwierigkeit deutlich ansteigt gehört es sich diese gut zu verteilen. Um ein Level zu meistern muss du eine Mindestanzahl an aufgelösten Reihen haben. Dadurch das immer mehr Gebäude dazukommen wird das Spiel auch immer komplexer. Wenn man eine Reihe voll hat und die Punktezahl nicht erreicht wurde kann man ein Leben opfern. Man hat nur 3 Leben. Wenn man keine Leben mehr hat ist Game Over.

Verstehen sie Spaß?

Es handelt sich um ein Puzzle Spiel. Eine großartige Story erwartet hier wohl kaum einer. Es wird dennoch versucht etwas Story an den Spieler zu bringen. Diese ist aber nicht relevant. Sie ist eher ein Witz. Also jetzt wirklich. Man versucht durch Humor die Dialoge des Spieles dennoch interessant zu machen. Dadurch wirkt das ganze Szenario auch recht Absurd. Diese Mischung funktioniert sehr gut und wertet das Spiel auf.

Echt schön

Der Stil des Spiels ist recht einfach aber auch echt schön. Die 2.5d Optik passt zum Gameplay. Der Soundtrack ist dazu auch noch sehr angenehm. Da es sich um ein Indie Projekt handelt habe ich am meisten mich über die Sprachausgabe gewundert. Das Spiel ist komplett vertont und das nicht mal schlecht. Das hört sich alles professionell an. An der Technik gibt es auch nichts zu bemängeln. Keine Abstürze, Bugs, Glitches oder ähnliches habe ich während des Tests bemerkt. An sich wirkt das Spiel sehr gut abgerundet.

Nach 4 Stunden war aber zunächst für mich Schluss. Warum? Es ist ein Puzzle Spiel. Nach zirka 3 Stunden hat man bereits alles gesehen und alles nötige freigeschaltet. Danach ist das Spiel wie jedes Puzzle Spiel einfach nur noch schwer. Man ist danach recht schnell frustriert, lässt das Spiel ein paar Tage stehen, spielt dann noch ein/zwei Level und beendet es dann wieder.

Das Spiel kostet momentan knapp 15 Euro. Lohnt es sich? An sich lohnt sich das Spiel auf jeden Fall, dennoch würde ich auf einen Sale warten und das Spiel dann für nen Zehner holen. Das Spiel könnt ihr bei itch.io sowie auf Steam erwerben. Ich bedanke mich bei den Entwicklern für die Bereitstellung des Spieles 🙂

Bewertung

7.4 / 10

Das Spielprinzip wirkt vertraut aber trotzdem recht neu und frisch. Karten Spiele gibt es viele. Die meisten sind nichts für mich aber dieses Spiel hat es geschafft. Ich mag halt Puzzle Spiele und die Mischung ist einfach super. Sobald man aber alles schon mal gesehen hat nimmt das Spiel stark ab.

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