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Stairs im Test

by on 3. November 2015
 

Man hört es manchmal im Radio – Eine Person wird vermisst oder wurde nach einem Kidnapping wieder gefunden. Manchmal tot, manchmal lebend. In Stairs wird eine Frau nach drei Jahren des Kidnappings tot aufgefunden, doch ihre Ermordung ergibt keinen Sinn.

Der Journalist [Name] will einer Kidnapping-Geschichte auf den Grund gehen, weil die Ermordung der [Alter und Name] nicht ins Schema des Entführers passt und er sie erst nach drei Jahren umbringt, was zu dem Zeitpunkt total falsch wäre.
Er begibt sich also auf die Suche nach Hinweisen und beginnt diese in der Halle, in der ihre Leiche gefunden wurde.

Dabei stellt er fest, dass sie den Spuren nach, nicht an dem Fundort getötet wurde, sondern woanders. Doch auf anhieb lässt es sich nicht herausfinden.

Also geht er weiter in die Tiefe. Er findet eine Raum, wo die Treppen scheinbar ins Endlose nach unten in den „Keller“ gehen. Hier und da sind Türen, die in die jeweilige Etage führen und der Horror erst beginnt.
Denn direkt nach der ersten Tür, findet der Journalist erste Anzeichen an den Mord und es kommt noch besser: Er ist da unten nicht alleine.

Technik

Stairs wurde mit dem Unreal Developer Kit entwickelt.
Man hat in diesem Spiel schon weitaus mehr Einstellungsmöglichkeiten als in den vorherigen, von denen ich berichtet habe.
Unter anderem ist es möglich die Bildschirmauflösung anzupassen und die Lautstärke anzupassen. Außerdem lässt sich auch die Qualität verändern.

Ein lustiges „Feature“ ist der Filter. Man hat dabei die Auswahl zwischen verschiedenen Ansichten durch Druck einiger F-Tasten:

zusammenschnitt_ansichten

Leider gibt es auch ein paar Bugs, was natürlich bei einem Indie Spiel, gerade von einem kleineren Entwickler nicht ausbleibt.
Z.B habe ich mich bei einer Verfolgung in einer Ecke verstecke, wo mich das Monster nicht hätte sehen können und es trotzdem tat. Daraufhin wollte es mich verfolgen, doch hat es nicht geschafft, weil es direkt durch die Ecke, hinter der ich mich versteckte, durch wollte und nicht herum gegangen ist. Deswegen war es mir ein einfaches zu flüchten, auch wenn ich im ersten Moment angst hatte, dass es mich direkt erwischt, was es nicht tat.

Sounds

Da auch dieses Spiel wieder ein Indie-Horror-Spiel ist, berichte ich wieder über den Sound.
Das ist eines der wichtigsten Aspekte bei einem Horror-Spiel und schafft erst die erzeugte Stimmung.

Stairs ist auf jeden Fall sehr atmosphärisch. Es gibt nicht zu viele Sounds und auch nicht zu wenig. Sodass die Stimmung aufrecht erhalten wird und nicht einfach absackt. Andere Spiele haben oftmals zu viel Musik oder Sounds und ruinieren damit die Atmosphäre, was sehr schade ist.
Bei Stairs hat man, zumindest in den wichtigen Momenten und in den Verfolgungen, nicht dieses Problem und erweckt eine gewisse Anspannung.

Story

Im Laufe des Spiel werden viele kleine Geschichten erzählt. Pro Ebene, auf der man sich befindet gibt es eine. (Stehen die Geschichten in Verbindung?)
So wiederholt es sich nicht ständig und es gibt immer wieder neue Herausforderungen.
Die Erwartungen bleiben also angespannt und man rechnet mit dem Schlimmsten.

Während des spielens gab es Situationen, wo ich ganz entspannt durch das Spiel gelaufen und keine Jump-Scares oder ähnliches erwartet habe. Doch dann gab es die Situationen, wo ich genau wusste, dass gleich etwas passiert und ich konnte mich erst nach Abschluss des Levels wieder entspannen. Erstrecht die erste und zweite Verfolgung hat mir einen Schauer über den Rücken gejagt und ich habe sogar ein-zwei Mal aufgeschrien, was bis jetzt nur selten bis gar nicht vorkam.

Das Spiel hat also ein deutlichen Horror- / Grusel-Faktor.

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Fazit

Ein sehr atmosphärisch-gelungenes Spiel. Ein muss für jeden Horror-Fan.

Die Sounds, die Grafik und die vielen Stories sind sehr ansprechend. Vor allem die vielfalt der Geschichten, die erzählt werden durch den Spielverlauf sind etwas hervorstechendes und nach jeder Ebene hat man einen „Abschluss“ und kann auch mal eine Pause einlegen.

Eine klare Kaufempfehlung meinerseits.

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