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Mini Metro im Test

by on 12. November 2015
 

Die minimalistische Strategie Simulation Mini Metro des Indie-Spieleentwicklers Dinosaur Polo Club ist nun aus der Early Access PhaseWir haben uns angeschaut wie sich Version 1.0 macht und ob das Spiel sein Geld Wert ist.

Ein Schienennetz entsteht

In Mini Metro übernehmen wir die Kontrolle über ein U-Bahn-Netz einer Großstadt. Die Stadt hat zu Beginn nur drei Stationen, die mit U-Bahn-Linien verbunden werden können. Im weiteren Spielverlauf wird es zum Ziel, möglichst effiziente Verbindungen zu erschaffen. Jede Woche bekommen wir dabei ein neues Item. Dies kann eine neue Linie, ein Fahrzeug oder auch ein Tunnel sein. Man kann nämlich nicht von Anfang an wie einen Lieb ist sein Streckennetz konstruieren.

Woche für Woche bekommen wir ein Item sowie eine Lokomotive und müssen mit diesen gegebenen Mitteln ein Streckennetz konstruieren welches alle Teile abdeckt und effizient arbeitet. Dies kann im laufe des Spieles schwieriger werden als man denkt. Die Map wird nämlich immer größer. Am Anfang sind es noch 3 Bahnhöfe. Im Spielverlauf kommen dabei immer an irgendwelchen Orten Bahnhöfe dazu. Die maximale Anzahl der Bahnhöfe geht gefühlt bis unendlich.

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Von A nach B

Die Passagiere wollen natürlich nicht irgendwo hin. Sie sind in Form von Symbolen gekennzeichnet wie z.b. Kreis, Stern, Dreieck, Quadrat und so weiter. Diese Passagiere möchten zu den Bahnhof mit den gleichen Symbol und das mit so wenig Schritten wie möglich. Das Verhalten der Passagiere ist wichtig im Kopf zu behalten weil sich die Passagiere mal gerne nicht so optimal bewegen wie man es selbst gerne hätte.

Damit das Streckennetz am laufen bleibt muss man die Passagiere zügig zum Ziel bringen. Geschieht dies nicht füllt sich ein Bahnhof. Ist ein Bahnhof überfüllt hat man nur wenig Zeit diese Überfüllung zu lösen. Wenn dies scheitert wird der Bahnhof geschlossen und man sieht den Game Over Bildschirm. Das Gameplay ist simpel und einfach zu erlernen aber im späteren Spielverlauf sogar noch sehr fordernd.

Mehr als nur ein Fahrplan

Das Sound-Design ist einfach genial. Wer es schafft einen Fahrplan unterhaltend zu gestalten der hat nen Preis verdient. Die Bewegungen der Wagen, die Überfüllung eines Bahnhofes, das Zusteigen von Passagieren: Alles hat seinen eigenen Klang und auf diese Weise baut sich der Soundtrack auf der um einiges harmonischer und dynamischer Klingt als man anfangs denkt.

Damit der Spieler genug zum spielen bekommt gibt es 12 verschiedene Großstädte die in drei verschiedenen Spielmodi gespielt werden können. Darunter sind weltbekannte U-Bahn-Netze von Städten wie Berlin, London, Paris, New York und Montreal. Jede Stadt hat seine eigene Schwierigkeit und sein eigenes Ziel welches erfüllt werden muss um die nächste Stadt freizuschalten. Jede Stadt kann im Normalen, Freien oder Extremen Modus gespielt werden.

Wer sich mit anderen Spielern täglich auf ein neues messen will der kann die täglichen Herausforderungen spielen. Jeden Tag gibt es eine neue Herausforderung die nur ein einziges Mal gespielt werden kann. Nach dem Spiel kann man seinen Score mit anderen in der Highscore Liste vergleichen um zu sehen wie man sich geschlagen hat. Da solche Listen gerne unübersichtlich werden können wird neben der Platzierung und den Score eine Prozentzahl angegeben die angibt wo man sich denn in der Liste denn befindet z.B. obere 20%. Die Herausforderungen sind sehr interessant und bringen einen dazu das Spiel täglich einmal zu starten und ein paar Runden zu spielen.

London (1792)

Fazit

Wer auf Strategie Simulation steht den kann ich Mini Metro blind empfehlen. Der minmalistische Look, das geniale Sound-Design, die nette Fahrplan Ansicht, das einfache und herausfordernde Gameplay funktioniert und macht Spaß. Das Spiel richtet sich dabei eher an Gelegenheitsspieler. Hardcore Spieler werden nach schnellen durchspielen bemerken, dass die Abwechslung fehlt.

Das Spiel könnt ihr ab sofort auf Steam für 10 Euro erwerben. Eine Mobile Version ist in Planung.

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