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Kenshi im Test

by on 30. November 2015
 

Viele Spiele setzen momentan auf das Sandboxsystem, da dem Spieler so viele kreative Möglichkeiten offen bleiben, die er voll und ganz ausnutzen kann. Auch Kenshi nutzt dieses System, welches kooperiert mit einem Survival-Mode.

Charaktererstellung

Vor Spielbeginn hat man die Möglichkeit, sich einen Charakter zu erstellen.
Dazu wählt man eine Klasse, die je nach Auswahl, den Start in das Spiel erschwert oder erleichtert.
z.B. gibt es Klassen, die schon Schwerter besitzen und auch Geld, wodurch man sich am Anfang besser verteidigen kann. Doch auch besitzlos Charaktere kann man wählen, die sich somit kaum verteidigen oder etwas leisten können.

Doch momentan ist es noch so, egal wo man hingeht, trifft man immer auf Feinde. Es gibt davon einfach zu viele, weswegen wenigstens ein Charakter mit Waffe zu bevorzugen ist (und eventuell auch mit Kumpanen).

Aber nicht nur die Klasse ist bestimmbar. Auch das Aussehen kann angepasst werden. Gesicht, Körper, etc. kann verändert werden

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Spielbeginn

Gestartet wird in einer zufälligen Stadt, um die weit und breit nichts als Wüste und Stein ist.

Beim ersten Start ploppt direkt das Tutorial auf, was sehr sehr viel ist und einen am Anfang erschlägt, da es nur Text ist (um die 30 Seiten).

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Ich musste mir unter anderem im Internet Hilfe holen, um zu wissen, wie ich nun Anfange und mir eine Basis bauen kann.

Spielverlauf

In den ersten paar Stunden ist es sehr viel, was zu beachten ist, für ein erfolgreichen beginn und fortschreiten des Spiels.
Man startet mit seinem Charakter und eventuell noch mit seinen Kumpanen, die man ebenfalls steuern und ausrüsten kann.

Durch die Gegnermassen am Anfang, die sehr angriffslustig sind, wird es auch nicht einfacher.
Durch die schlechte Ausrüstung sollte man schnell eine Struktur haben und Waffen und eine Basis bauen.
(Leider) ist das Spiel auch nicht zu ende, wenn man gegen die Feinde verliert, sondern man ist in den meisten Fällen nur bewusstlos und wird unter Gewahrsam genommen. Nur wenn man zu oft kämpft, ohne sich richtig zu erholen stirbt man.
Sobald man selber und alle Kumpanen tot sind, ist das Spiel vorbei.

Wenn man sich nach einer gewissen Zeit jedoch reingefuchst hat, ist es möglich länger als 20 Minuten zu überleben und sich eine Basis aufzubauen.

Interessant ist, dass man Baupläne finden kann um weitere Verteidigung oder Waffen und Rüstungen erforschen und bauen kann.
Das kostet Ressourcen, die man ebenfalls selber sammeln und verarbeiten muss.

Jeder Spielbare Charakter von den Kumpanen hat ein Inventar, was nur bis zu einer gewissen Grenze belagert werden kann. Um die Kapazität zu erweitern, muss ein Rucksack beschafft werden. Doch auch der kann nicht unbegrenzt viel tragen.

Spielart

Das Spiel ist ein 3D-Sandbox-Survival-Spiel in Vogelperspektive. Man kann sich mit der Kamera, bis zu einer gewissen Entfernung zu seinen Charakteren, in der Gegend umgucken und eventuell auch schon Gegner sichten, bevor man auf diese trifft. Doch in der momentanen Entwicklungsphase ist das noch nicht so möglich, da das Spiel diesen Preload der Feinde noch nicht schafft und erst wenn man fast vor denen steht und ein Ausweichen zu spät ist, werden diese gerendert.

Durch den Build-Mode, die Forschung und das Crafting bekommt das Spiel sein Sandbox Feature und durch die Feinde und Kämpfe seinen Survival-Faktor.

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Ganz interessant ist die Rollenverteilung innerhalb der Gruppe. Man kann Medics, Soldaten, etc. bestimmen, die ihrer Aufgabe nachkommen.
Ist zum Beispiel einer im Feld verletzt, wird dieser so schnell es geht vom zuständigen Gruppenmitglied versorgt.

Auch die Kampfbereitschaft der gesamten Gruppe kann mit einem Klick geändert werden.
Wenn man also schlechter ausgerüstet ist, so ist der Passive-Modus besser.
Ist die Ausrüstung jedoch hochwertiger und man ist auf Rache ist, so sollte der Chase-Modus aktiviert werden.

Fazit

Das Spiel hat auf jeden Fall potential, doch momentan hat es noch so viele Mängeln, das schnell der Spielspaß vergeht.
Die Bewertung, die ich dem Spiel gebe, gilt nur der momentanen Alpha-Phase.
Wenn noch viel gefeilt wird und das Endprodukt später diese Fehler behoben hat, dann sehe ich keine Hindernisse für den Erfolg des Spiels.

Doch ich rate vom Kauf in der Alpha-Phase ab und bitte auf die Vollversion zu warten.
Wenn die Mängel dann raus sind, ist es jedoch eine klare Kaufempfehlung.

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