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Blue Print Tycoon im Test – Blaupausen Simulator

by on 13. November 2016
 

Ein neues Spiel aus dem Hause Endless Studio ist erschienen. Es trägt den Namen „Blueprint Tycoon“. Wie der Name schon vermuten lässt, arbeitet man viel mit Blaupausen.

Das Spiel
Am Anfang, nachdem man auf „New Game“ klickt, bekommt man eine Übersicht der Szenarien die man spielen kann. Die meisten schaltet man aber erst mit der Zeit frei. Direkt merkt man, dass das Spiel genug Inhalt bietet. Gespannt springe ich ins Tutorial des Spieles.

Titelscreen

Man bekommt eine Einführung in das Spiel und es wird einem Schritt für Schritt gezeigt, was man machen muss und was man zu beachten hat. Am Anfang braucht man immer erstmal Arbeiter, da sonst die vorhandene Arbeit nicht ausgeführt werden kann. Man muss immer dafür sorgen, dass seine Arbeiter zufrieden sind und etwas zu essen bekommen, da diese sonst ihre Arbeit niederlegen. Nur die Grundarbeiter lassen sich das gefallen und arbeiten sogar und den schlechtesten Bedingungen weiter.

Sobald man eine Grundstruktur hat und sich in eingefunden hat, wird einem das, ich würde sagen, Herzstück des Spiels gezeigt, wonach das Ganze auch benannt wurde: Die Blaupausen (eng. „Blueprints“). Man hat verschiedene Möglichkeiten ein Produkt herzustellen und die Produktion so zu optimieren. Man kann sich austoben und seine Experimente testen bevor man sie einsetzt. Es wird vom Spiel sogar empfohlen sich in diesem Modul auszutoben.

Blueprint Menü

Blueprint Menü – Interaktionsmöglichkeiten

Hier könnte man jetzt zum Beispiel sagen: Arbeiter „Green“ nimm das Eisen und das Holz und lege es auf die dunkel-orangenen Felder. Dann sagt man dem Arbeiter „Blue“ er soll diese mit einander „verschweißen“ damit das Produkt aus dem hell-orangenen Feld erstellt wird. Und das soll er dann im roten Feld ablegen, wo es bereit ist abgeholt zu werden.

Jedoch kann man seine Elemente nicht überall platzieren. Wenn man z.B. Eisen produzieren will, muss man anhand der Farbigkeiten (grün für guter Boden, gelb für schlechter Boden, schwarz steht für nicht Platzierbar) sehen, wo es am sinnvollsten ist seine Produktionsstätte zu platzieren.

Außerdem gibt nicht jede Insel alle benötigten Ressourcen her, weswegen man die benachbarten Inseln kolonisieren muss.

Durch das Labor kann man im Laufe des Spiels immer mehr Technologien erforschen und freischalten, was das Spiel und die Produktion voran treibt.

Bewertung
Die vielen Möglichkeiten der Produktion, mit dem ständigen Ziel seine Arbeiter zufrieden zu stellen, damit diese bloß nicht die Arbeit niederlegen, bereitet einem auf jeden Fall eine lange Zeit Spielspaß, da man nicht sofort alles fertig hat, sondern sich langsam dazu hinarbeitet.

Am Anfang kann es noch ein wenig knifflig sein, die Arbeiter niemals untätig herumsitzen zu lassen. Aber sobald man den Dreh raus hat macht es sehr viel Spaß und man hat den Willen unbedingt das nächste Produktionslevel zu erreichen.

Im Tutorial hatte ich ein-zwei Momente, wo ich nicht sofort wusste, was man von mir wollte, weil ich ein kleines, nicht erwähntes Knöpfen drücken musste, damit der Prozess fortfährt.

Sobald man das Tutorial verlassen hat wird man sozusagen ins kalte Wasser geworfen, da man viel zu beachten hat und auch alles miteinander verbindet, weil sonst eine Produktion unteranderem nicht von statten geht. (Oder so wie ich, wenn man vergisst alles zur Auslieferung zu bringen und deswegen nur negative Zustimmung sammelt und nicht vorankommt und Arbeiter verliert).

Dennoch kann ich das Spiel weiterempfehlen, wenn man sich die Zeit nimmt und Lust hat das Tutorial sorgfältig abzuschließen. Ansonsten ist man im Spiel selber ziemlich aufgeschmissen.

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